Die Geschichte des Druckers: Vom Stempeldruck über die Druckerpresse zum 3D-Druck

Wir nehmen Sie mit auf einer Reise durch die Zeit und zeigen die Geschichte des Druckers.
Wir nehmen Sie mit auf einer Reise durch die Zeit und zeigen die Geschichte des Druckers. © 5269396, voronin-76, depositphoto.com

Aus unserer modernen Welt sind sie kaum mehr wegzudenken: Drucker. Doch woher kommen und wann entstanden die einzelnen Druckerverfahren? Dieser und weiterer Fragen rund um die Geschichte des Druckers soll in diesem Artikel nachgegangen werden. Denn um die heutige Funktionsweise der verschiedenen Drucker zu verstehen, schadet ein Blick in die Vergangenheit nicht. Auch heutige Technologien bauen auf dem Wissen auf, welches teils über Jahrtausende angeeignet wurde.

Zeitreise durch die Geschichte des Druckers

Seit den ersten Druckversuchen ist einige Zeit ins Land gegangen. Werden Höhlenzeichnungen mit farbigen Handabdrücken zum Druck dazugezählt, sogar noch viel mehr. Seitdem hat sich natürlich allerhand getan und die Druckverfahren wurden und werden stetig weiterentwickelt. Welche Entwicklungsschritte dabei besonders hervorzuheben sind, wollen wir Ihnen im Folgenden aufzeigen.

Der Stempeldruck

Jede Erfindung hat irgendwo Ihren Anfang. So beginnt die des „modernen“ Druckens in Ägypten circa 1300 v.Ch. mit dem Stempeldruck bzw. Siegeldruck, dessen Technik im Römischen Reich weiterentwickelt wurde. Bei diesem Verfahren bestanden die Stempel aus Stein- oder Tonplatten, in welche Zeichen eingraviert waren, die hauptsächlich der Beurkundung dienten.

Der Steindruck in China

In China wurde bereits lange vor Gutenberg begonnen, Schriftstücke zu kopieren, indem nasses Papier auf bearbeiteten Stein gedrückt wurde, um dieses im Anschluss mit Farbe zu bürsten. Diese Drucktechnik ist als Steindruck bekannt.

Der Holzdruck

Die Geschichte der Druckkunst zeigt mit dem Holzdruck (auch Blockdruck oder Holztafeldruck genannt) aus dem 7. Jahrhundert eine weitere Innovation. In Ostasien ritzte man Zeichen spiegelverkehrt in einen Holzblock, bestrich diesen im Anschluss mit Farbe und drückte den Block auf Papier. Dieses Verfahren etablierte sich zur gängigen Technologie seinerzeit. Daneben ist aus dem Orient eine Technik bekannt, mit welcher mittels eines ähnlichen Verfahrens Textilien bedruckt wurden. Der Blockdruck wurde in Europa dagegen erst im 14. Jahrhundert verwendet.

Unter diese Kategorie zählt auch eines der ältesten Druckwerke, welches im 9. Jahrhundert in China entwickelt wurde. Hier wurden eine 5 Meter lange Pergamentrolle sowie Holzschnittillustrationen gefunden. Dabei handelte es sich um eine chinesische Übersetzung eines buddhistischen Textes.

Der Offsetdruck

Bei diesem Verfahren wurde Farbe mittels Fett auf einem sich bewegenden Zylinder aufgetragen, welche sich beim Druck auf Papier vom Zylinder löste und auf dem Papier haften blieb. Der Offsetdruck ebnete den Weg zum modernen Drucker.

Der Einzelletterndruck

Ebenfalls aus Asien stammt diese Drucktechnik. Im 13. Jahrhundert wurde der Einzelletterndruck in Korea auf Basis des chinesischen Modells entwickelt, mit dem Einzeltypen aus Metall in ein umrandetes Holzbrett eingesetzt wurden. Diese wurden mit Wachs befestigt, sodass sie nicht verrutschen konnten. Diese auch Gussmethode genannte Technologie war jedoch so aufwendig, dass sie nur für bestimmte wichtige Drucke angewandt wurde und sich nicht flächendeckend durchsetzen konnte. Bereits im 14. Jahrhundert wurde jedoch ein Erlass der koreanischen Könige zur allgemeinen Volksbildung erlassen, welcher den Druck der koreanischen Literatur mit Typen aus Kupfer anordnete. Daraufhin wurden erste Gießereien für derlei Typen gegründet.

Einzellettern, welche in einem Holzrahmen mittels Wachs befestigt werden konnten, waren eine Innovation, welche die Entwicklung hin zum modernen Drucken vorantrieb.
Einzellettern, welche in einem Holzrahmen mittels Wachs befestigt werden konnten, waren eine Innovation, welche die Entwicklung hin zum modernen Drucken vorantrieb. © 162009354, pxl.store, depositphoto.com

Holzschnitt

Der Holzschnitt zählt ebenfalls zum Hochdruck-Verfahren und ist in Europa seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Technologie, bei welcher aus einer Holztafel Text- oder Bilddarstellungen ausgeschnitten und hernach auf ein Medium wie Papier gedruckt werden konnten.

Einzelblattdruck im 15. Jahrhundert

Zum Einzelblattdruck zählen unter anderem auch Holzschnitte, welche vornehmlich christliche Abbildungen zeigen. Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden in diesem Verfahren auch erste Blockbücher, welche ab dem beginnenden 16. Jahrhundert durch den Buchdruck mit beweglichen Lettern abgelöst wurden. Zu Einzelblattdruck-Erzeugnissen zählen außerdem Kalender dieser Zeit, welche neben Festtagen und Mondphasen auch astrologische Hinweise enthielten.

Buchdruck nach Gutenberg (Hochdruck)

Mit Erfindung der Druckerpresse mit beweglichen Buchstaben durch Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts begann sich der Buchdruck in Massenproduktion durchzusetzen.

Der Plattendruck

Ende des 16. Jahrhunderts wurde der Notenstich mittels Plattendruck eingeführt. Hierbei wurden zum Beispiel Taktstriche mithilfe eines Stahlstempels in eine Metallplatte gedrückt, geschwärzt und danach auf das Papier gedrückt.

Der Schabdruck

Mit dem Schabdruck werden vornehmlich Kupfer- und Stahlstiche bezeichnet. Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte der deutsche Kupferstecher Ludwig von Siegen dieses Verfahren für Einzelblattdrucke. Diese Technik ermöglichte auch Grautöne im Druckergebnis.

Der Vier-Farbdruck

Der Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelte Vier-Farbdruck basiert auf dem Verfahren der Schabkunst, wobei jede Farbe aus drei Grundtönen besteht. So konnte durch das richtige Mischverhältnis so gut wie jede Farbe erzielt werden. Die vier Farben sind dabei Rot, Gelb, Blau und Schwarz. Erkennbar ist dieses Verfahren auch noch bei heutigen Druckern, welche mit dem CMYK-Farbmodell, das heißt Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, arbeiten. Eine bearbeitete Mezzotintoplatte diente dabei als Druckschablone.

Die Strichätzung

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Österreich ein Verfahren entwickelt, wobei Metallplatten stufenweise geätzt wurden bis eine Druckform entstand, bei welcher die bedruckten Bereiche erhaben blieben. Diese Technik ist als Strichätzung bekannt und diente der Reproduktion von Vorlagen, die gleichmäßig gefärbte Flächen, Striche sowie Punkte möglich machten.

Die Galvanoplastik

Bei der Galvanoplastik handelt es sich um ein Verfahren, bei welchem eine metallische Oberfläche elektrochemisch behandelt wird, um Druckvorlagen zu erstellen, welche dem Druck der Dampfpresse besser widerstehen konnten.

Der moderne Offsetdruck

Der Offsetdruck hat sich dergestalt entwickelt, dass er mittlerweile zu einem der Hauptdruckverfahren für Bücher und Zeitungen avanciert ist. Hierbei handelt es sich um eine Flachdruck-Technologie, wobei die Druckfarben zunächst auf ein Gummituch und erst danach von diesem auf das Druckmedium transferiert werden.

Das Trockenkopier-Verfahren

Das Trockenkopier-Verfahren kam erstmals in den 1950er Jahren in einem Xerox-Gerät zum Einsatz. Das auch als Xerografie bekannte Druckverfahren basiert auf der Elektrofotografie und dient der Trockenkopie. Es wird hauptsächlich noch in Kopierern und Laserdruckern eingesetzt.

Weitere bedeutende Entwicklungen

Vor allem mit der Entwicklung der Druckerpresse wurde ein großer Schritt in der Geschichte des Druckers nach vorn unternommen.
Vor allem mit der Entwicklung der Druckerpresse wurde ein großer Schritt in der Geschichte des Druckers nach vorn unternommen. © 60050191, taratata, depositphoto.com

Neben den einzelnen Entwicklungsstufen in der Geschichte des Druckers gibt es weitere bedeutsame Daten, welche hier Erwähnung finden sollen.

So kann ab circa 1470 von periodischen und fortschreitenden Druckerzeugnissen gesprochen werden. Die ersten Großunternehmer im Bereich Druck, Buchhandel und Verlagsgewerbe begannen sich in Deutschland zu manifestieren. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten gedruckten Bücher, wobei es sich zunächst um „Abschriften“ älterer Werke handelte. Drucke zeitgenössischer Autoren waren eher rar.

Im 16. Jahrhundert folgten Schulbuchdrucke mit einer für damalige Verhältnisse hohen Auflage von circa 350 Büchern sowie im 17. Jahrhundert Postwertdrucke (Briefmarken), die heute als Druckerzeugnis mit der höchsten Auflage gelten. Zum Druck von Banknoten, Amtsblättern und Briefmarken wurde 1804 die heutige Staatsdruckerei Österreichs gegründet. Nur zwei Jahre später wurde ein tintengetränktes Papier entwickelt, welches der Verdopplung von Dokumenten diente: das Kopierpapier.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Tiegeldruckpresse entwickelt, bei welcher mittels Walzen die Druckfarbe auf die Druckform und danach auf das Papier aufgetragen wurde. Das Papier musste jedoch noch per Hand eingelegt und nach dem Druck entnommen werden. In weiteren Entwicklungsschritten entstanden Zylinderpressen und später Doppelzylinderpressen, welche eine Vor- und Rückwärtsbewegung der Druckform möglich machten.

In den 1840er Jahren wurde die mechanische Schreibmaschine, der sogenannte Chirografer, entwickelt, welcher mit einem Typenrad sowie einem Farbkissen arbeitete. 1881 wurde die Entwicklung eines Reproduktionsverfahrens vorangetrieben, welches der Wiedergabe von Halbtonvorlagen diente sowie entsprechende Druckplatten für den Flach- und Buchdruck. Keine zehn Jahre später gab es auch im maschinellen Tiefdruck weitere Innovationen, welche mithilfe von Zylindern arbeiteten und überschüssige Tinte durch Rakel von der Druckform entfernen konnten.

Auch das 20. Jahrhundert brachte enorme Entwicklungen in der Geschichte des Druckers. Bereits 1907 wurde der erste fotomechanische Kopierer entwickelt. In den 1930er Jahren wurde schon mit lichtempfindlichen Papier und fotografischer Übertragung des Druckbildes experimentiert. 1941 brachte IBM eine verbraucherfreundliche Schreibmaschine mit Proportionalschrift auf den Markt.

Ebenfalls durch IBM entwickelt und vermarktet war der erste Matrixdrucker aus dem Jahre 1957. Die Zeichen wurden nunmehr nicht aus fertigen Lettern, sondern aus einzelnen Rasterpunkten zusammengesetzt. Diese wiederum entstanden durch feine Nadeln (Nadeldrucker).

Mitte der 1960er Jahre erfreute sich die Kugelkopfschreibmaschine großer Beliebtheit, da sie dafür galt, besonders geräuscharm und schnell zu arbeiten. Dabei nutzte diese ein Farbband, welches in einer Kassette integriert war. Die später entwickelten elektronischen Schreibmaschinen, welche mit einem Schreibkopf oder Typenrad ausgestattet waren, boten den Vorteil diverser automatisierter Vorgänge. Zu diesen Innovationen zählten ein automatischer Papiereinzug, ein Randausgleich, Blocksatz, Fettdruck, das Löschen von Text sowie viele weitere nützliche Funktionen.

Moderne Druckerarten und ihre Funktion

Die Geschichte des Druckers ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Dennoch tummeln sich mittlerweile diverse unterschiedliche Geräte auf dem Markt, welche alle mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet und für verschiedene Anwendungsbereiche geeignet sind. Dies soll hier tabellarisch dargestellt werden, damit Sie sich einen schnellen Überblick über die Druckerarten verschaffen können.

Die Druckerarten können in zwei Druckertypen unterschieden werden: Seitendrucker und Zeilendrucker. Bei ersteren entsteht der Ausdruck als ganze Seite wie bei einem Laserdrucker, LED-Drucker, Ionendrucker, Thermotransferdrucker und anderen Satzbelichtungsmaschinen. Diese Drucker benötigen einen besonders großen Arbeitsspeicher.

Zeilendrucker, wie Typenraddrucker, Nadeldrucker, einige Tintenstrahldrucker sowie Thermodrucker dagegen arbeiten mit einer Zeile pro Schlag und sind daher relativ laut.

Heutzutage ist dies jedoch keine gängige Unterteilung mehr, weshalb in folgender Tabelle die einzelnen Druckerarten näher erläutert werden sollen.

Druckerart Funktion Anwendungsgebiet
Thermodrucker
  • Zu den Matrixdruckern gehörig
  • Arbeit mit Hitze
  • Gängige Druckarbeiten
  • z.B. Thermosublimationsdrucker, Thermotransferdrucker
Telefax/Faxgerät
  • Auch als Fernkopierer bekannt
  • Sendet eine Kopie eines Dokuments, Bildes oder ähnliches via Telefonnetz an den eingegebenen Empfänger, welcher ebenfalls ein Faxgerät für den Empfang besitzen muss, wobei moderne Faxgeräte die Dokumente auch als E-Mail oder in die Cloud weiterleiten können
  • Zur schnellen Übertragung einer Kopie an einen Empfänger
Nadeldrucker
  • Arbeit mit Nadeln, um die Farbe mittels Durchschlägen durch ein Farbband auf das Papier zu bringen
  • Heutzutage Einsatz hauptsächlich in Arztpraxen und dort, wo Durchschläge notwendig sind
  • Nachfolger sind Typenraddrucker und Kugelkopfdrucker
Laserdrucker
  • Seit Anfang der 1960er Jahre Versuch Fotokopier-Verfahren auf Drucker zu übertragen
  • Gehört zur Kategorie der Matrixdrucker
  • Verwandt: LED-Drucker
  • Zu druckende Zeichen via Laser bzw. LED-Zeilen auf Fotoleiter (Trommel) übertragen
  • Durch Be- und Entladung entsteht das Druckbild
  • Besonders schnelle Arbeitsweise
  • Arbeit mit Toner als Farbmittel
  • Anwendungsgebiete hauptsächlich in Büroumgebungen mit hohem Druckvolumen
Tintenstrahldrucker
  • Arbeit mit Druckköpfen und Düsen, durch welche die Tinte in Form von Tröpfchen auf das Papier transferiert wird
  • Geräuscharme Arbeitsweise
  • Nachteil: Tintenpatronen können bei Nichtgebrauch schnell eintrocknen
  • Günstig in der Anschaffung und beliebt aufgrund hochauflösender Druckergebnisse
Multifunktionsdrucker
  • Sowohl mit Tintenstrahl- als auch mit Lasertechnologie erhältlich
  • Vereinen mehrere Geräte in einem Drucker, Kopierer, Scanner und teilweise auch Faxgerät
  • Anwendungsbereich im Home-Office, Büros und auch größeren Firmen
  • Praktisch als All-in-One-Geräte

Weitere Druckerarten finden Sie in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

Heute meistgenutzte Drucker

Moderne Drucker sind mit vielen nützlichen Features ausgestattet, um Sie in Ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen.
Moderne Drucker sind mit vielen nützlichen Features ausgestattet, um Sie in Ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. © 207470500, Fotofabrika, depositphoto.com

Einige der vorgestellten Druckerarten sind heute aufgrund fehlender Effizienz kaum noch in Gebrauch oder nur noch in speziellen Bereichen zu finden, wie Nadeldrucker in Arztpraxen. Beliebter sind derzeit Tintenstrahldrucker, Laserdrucker und Multifunktionsgeräte, weshalb auf diese noch einmal näher eingegangen werden soll. In unserem Laserdrucker-Tintenstrahldrucker-Vergleich erfahren Sie mehr zum Thema.

1. Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit sowohl im heimischen Gebrauch als auch in professionellen Druckereien. Denn diese Druckerart besticht durch besonders hochauflösende Ausdrucke, die sich vor allem im Fotodruck bewährt haben. Mit speziellen Fotodruckern und Tinten entstehen detailgenaue und farbechte Drucke, die Resultaten aus einem professionellen Labor gleichkommen. Zu beachten ist bei solchen Druckern der zunächst günstige Anschaffungspreis doch auch die relativ hohen Folgekosten. Druckertinte gehört, nebenbei bemerkt, zu den teuersten Flüssigkeiten der Welt. Wenn Sie Ihre Druckkosten senken möchten, empfehlen wir kompatibles Verbrauchsmaterial. Bei TintenCenter erhalten Sie sowohl kompatible Druckerpatronen als auch Originalprodukte der meisten Hersteller zu besonders günstigen Konditionen. Des Weiteren können die Druckerpatronen bei Nichtgebrauch schnell eintrocknen, weshalb es hin und wieder notwendig wird, den Druckkopf zu reinigen und von Verschmutzungen zu befreien.

2. Laserdrucker

Laserdrucker haben sich vor allem in Büros mit hohem Druckvolumen etabliert, da sie besonders schnell und effizient arbeiten. Dabei sind die Ausdrucke zumeist dokumentenecht, sodass sie auch für wichtige Akten und Urkunden verwendet werden können. Die Geräte sind zwar in der Anschaffung meist etwas teurer als Tintenstrahldrucker, punkten auf lange Sicht jedoch mit günstigen Folgekosten. Zudem bieten Laserdrucker den Vorteil, dass das verwendete Tonerpulver nicht zum Austrocknen neigt und die Toner-Haltbarkeit bei richtiger Lagerung nahezu unbegrenzt ist. Durch die Funktionsweise der Laserdrucker mit elektrostatischer Ladung und Tonerpulver entsteht allerdings Tonerstaub, weshalb Sie einerseits einen Feinstaubfilter im Drucker integrieren sollten, sofern ein solcher noch nicht vorhanden ist, wie bei modernen Geräten üblich, und andererseits Ihren Laserdrucker in regelmäßigen Abständen reinigen sollten. Eine Weiterentwicklung der Laserdrucker stellen LED-Drucker dar, welche sich dahingehend unterscheiden, dass sie statt mit einem Laserstrahl mit LED-Zeilen arbeiten und so die Trommel belichten, auf welcher das spätere Druckbild entsteht. Mittlerweile können auch mit diesen Druckern sehr gute Farbdrucke erzielt werden.

3. Multifunktionsgeräte

Wie die Tabelle bereits gezeigt hat, können Multifunktionsgeräte sowohl mit Tintenstrahl- als auch mit Lasertechnologie ausgestattet sein. Optimal hierbei ist, dass Sie mehrere Geräte in einem geboten bekommen. So sind in den Multifunktionssystemen neben einem Drucker auch ein Kopierer sowie Scanner integriert. In einigen Fällen ist sogar zusätzlich ein Faxgerät vorhanden. Sie profitieren also von einer Platzersparnis, da Sie nicht mehr mehrere Geräte unterbringen müssen sowie von einer Wartungsentlastung, da Sie nur für ein Gerät Verbrauchsmaterial kaufen müssen.

4. 3D-Drucker

Relativ neu auf dem Markt und bis dato hauptsächlich in der Industrie und Architekturbüros zu finden, sind 3D-Drucker, welche, wie der Name bereits impliziert, ein dreidimensionales Bild Ihrer Druckvorlage erstellen bzw. modellieren. Im engeren Sinne kann also eigentlich nicht von einem Drucker als solchem gesprochen werden, da bei dieser Technik ein Modell gebaut und nichts „gedruckt“ wird. Näheres zu Verfahren und Anwendung erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel zum Thema 3D-Drucker.

Die Geschichte des Druckers: Ein Fazit

Die Geschichte des Druckers ist eine lange, gefüllt mit vielen Innovationen. Einige konnten sich durchsetzen und weiterentwickeln, andere verschwanden schnell wieder in der Versenkung, meist aus Ineffizienz oder Umständlichkeit. Dennoch sind Drucker heutzutage kaum mehr wegzudenken. Auch wenn die Entwicklung auf ein papierloses Büro zustrebt, sind vor allem dokumentenechte Druckerzeugnisse weiterhin von Wichtigkeit, insbesondere bei Beurkundungen oder Beglaubigungen. So schnell werden diese Alltagshelfer wohl noch nicht aus unserem Alltag entschwinden und die Geschichte der Drucker wird noch nicht allzu schnell zu Ende geschrieben sein.

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