Drucker für Wenigdrucker

Drucker für Wenigdrucker
Einen geeigneten Drucker für Wenigdrucker finden | © lagom - Fotolia.com

Wer seinen Drucker nur selten oder zumindest unregelmäßig benutzt, hat nicht unbedingt Verwendung für ein teures Gerät, das mit Tinte arbeitet und hohe Kosten in der Anschaffung und im Unterhalt verursacht. Insbesondere für Personen, die nur hin und wieder ein Textdokument drucken müssen, ist es beispielsweise sinnvoller, einen günstigen Laserdrucker zu erwerben. Denn auch, wenn die benötigten Tonerkartuschen nicht unbedingt billig sind: Toner ist wesentlich ergiebiger als die Patronen, die für Tintenstrahldrucker benötigt werden. In diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, wie ein optimaler Drucker für Wenigdrucker aussehen kann und was es vor dem Kauf alles zu bedenken gilt.

Drucker für Wenignutzer: Wenn das Druckaufkommen gering bleibt

Der Drang, sich einen eigenen Drucker anzuschaffen, um den Gang zum nächsten Copy-Center zu vermeiden, ist mitunter groß – selbst dann, wenn das hauseigene Druckpensum nicht über die gelegentliche Rechnung, E-Mail oder einen Geburtstagsgutschein hinausgeht. Wenn das Druckverhalten bei Ihnen so oder so ähnlich aussieht, fallen Sie sicher in die Kategorie „Wenigdrucker“. Die benötigten Ausdrucke einfach im Büro zu erledigen ist zwar ein verführerischer Gedanke; allerdings wird so etwas vom Chef oder Abteilungsleiter nicht immer gern gesehen. Wenn es also ein eigenes Gerät werden soll, gilt es, unter den bekannten Herstellern wie Epson, Samsung, HP, Brother und Co. die richtige Auswahl zu treffen.

Geeigneter Drucker für Wenigdrucker: Schlüsselaspekte für die Kaufentscheidung

Folgende Punkte sind aus Sicht des Käufers wünschenswert und stellen in der Kombination eine echte Herausforderung dar, wenn es darum geht, einen geeigneten Drucker zu finden.

  • Geringer Anschaffungspreis: wer von vornherein weiß, dass der Drucker nicht häufig benutzt wird, ist selten gewillt, viel Geld für das Gerät auszugeben.
  • Lange Haltbarkeit: Dennoch möchte der Kunde lange etwas von seinem Gerät haben. Dies verkompliziert die Sache zwar, stellt aber bei sachgerechter Benutzung und Pflege kein unüberwindbares Hindernis dar.
  • Qualität der Ausdrucke: Selbst wenn die Ausdrucke nicht in der schärfsten Auflösung daherkommen und keine Jahrhunderte überdauern – auch zu Hause möchte man die erstellten Dokumente lesen beziehungsweise die gedruckten Bilder erkennen können.
  • Angemessener Funktionsumfang und Reichweite: Auch wenn es sich bei einem Drucker für Wenigdrucker nicht um ein Multifunktionsgerät mit allen Extras handeln muss: die wichtigsten Funktionen wie beispielsweise die Verbindung des Druckers mit Smartphones oder dem Tablet über WLAN sowie eine angemessene Druckgeschwindigkeit dürfen es schon sein.
Drucker für Wenigdrucker - Daten per Tablet senden
Über spezielle Apps lässt sich der Drucker für Wenigdrucker auch via Smartphone oder Tablet bedienen | © akoji – Fotolia.com

Natürlich sollten Sie im Rahmen der Anschaffung auch dazu bereit sein, Kompromisse einzugehen und Abstriche zu machen. Vermeiden Sie es unbedingt, vorschnell zu handeln und uninformiert nach dem nächstbesten Schnäppchen zu greifen, das sich Ihnen bietet. Denn ein günstiger Kaufpreis mag zwar attraktiv erscheinen; ein passender Drucker für Wenigdrucker, der auch die Folgekosten niedrig hält, verbirgt sich dahinter allerdings eher selten. Nachfolgend wollen wir Ihnen einige grundlegende Tipps für den Kauf geben und auch eine eindeutige Empfehlung für Wenignutzer aussprechen.

Laserdrucker für Wenigdrucker: auf jeden Fall eine gute Wahl

Für den gelegentlichen Ausdruck von Mails, Hausarbeiten oder sonstigen Textdokumenten raten wir vorrangig zur Anschaffung eines einfachen Laserdruckers in der monochromen Variante (d.h.: Ausdrucke erfolgen ausschließlich in Schwarzweiß). Hier lohnt es sich, einen Preisvergleich im Internet anzustellen und durchaus auch die besonders günstigen Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer auf Farbdrucke verzichten kann, wird als Nutzer mit geringem Druckaufkommen mit dieser Variante aus folgenden Gründen bestimmt glücklich:

  • Niedrige Folgekosten: Tonerkartuschen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als Druckerpatronen. Dafür sind sie aber auch wesentlich ergiebiger und reichen somit für mehr Ausdrucke.
  • Kein Eintrocknen: Toner besitzt gegenüber Tinte den unschätzbaren Vorteil nicht eintrocknen zu können. Hier liegt für Wenigdrucker der entscheidende Vorteil, denn bei einem Tintenstrahldrucker müssen Sie beständig Testseiten drucken, um das Eintrocknen der Tintenpatronen zu verhindern. Im Falle des Laserdruckers genügt es, die Kartusche nach längerer Zeit der Nichtbenutzung ordentlich zu schütteln, damit sich das Tonerpulver wieder optimal verteilen kann.
  • Langlebigkeit der Ausdrucke: Ausdrucke von Laserdruckern sind wesentlich langlebiger als Tintenstrahl-Drucke, da das Druckbild dauerhaft auf das Papier „gebrannt“ wird. Darüber hinaus ist die gebotene Qualität für den Druck von Textdokumenten völlig ausreichend.

Auch der Anschaffungspreis für einen Laserdrucker selbst liegt im Vergleich zur Tintenstrahl-Variante etwas höher. Geringe Druckkosten und wenig Aufwand bei der Reinigung und der Pflege des Gerätes rechtfertigen diesen allerdings.
Sollte ihr Druckaufkommen zwar gering sein, sich unter den Ausdrucken aber regelmäßig Fotos befinden, ist die folgende Option vielleicht noch besser für Sie geeignet.

Tintenstrahldrucker für Wenigdrucker: Patronen oder Tintentanks?

Ein Tintenstrahldrucker lockt Wenignutzer im Vorfeld gerne mal aufgrund des günstigen Preises. Doch Sie tun gut daran, sich nicht von verlockend wirkenden Schnäppchen blenden zu lassen. Denn die Folgekosten sind bei diesen Geräten wesentlich höher. Zudem müssen Sie darauf achten, dass die enthaltenen Tintenpatronen nicht eintrocknen, was insbesondere dann passiert, wenn Sie das Gerät nicht regelmäßig benutzen (Hinweis: sollten Sie bereits einen Tintenstrahldrucker besitzen und der unglückliche Fall eingetreten sein, dass Ihre Druckerpatrone eingetrocknet ist, stellen wir unter dem obigen Link nützliche Tipps und Tricks zur Behebung des Problems bereit).

Wenn Sie jedoch regelmäßig Fotos und sonstige Bilder ausdrucken möchten, ist ein Tintenstrahldrucker dem Laserdrucker hinsichtlich der Qualität der Ausdrucke deutlich überlegen. Hier gilt es nun, genau zu überlegen und eine Entscheidung zu treffen: lohnt sich der Kauf eines Tintenstrahldruckers angesichts der zu erwartenden Menge an (farbigen) Fotodrucken? Falls dem so ist, bietet sich der Kauf eines Gerätes mit befüllbaren Tintentanks an.

Paradebeispiele hierfür sind die Modelle der Reihe Epson EcoTank. Beim Neukauf sind die mitgelieferten Tintentanks bereits mit genügend Tinte für drei Jahre befüllt (ausgehend von einem Druckvolumen von 140 Seiten pro Monat und der geringsten Verbrauchsstufe). Eintrocknen ist hier relativ selten; zugleich ist das Nachfüllen leergedruckter Tintentanks sehr einfach. Um sicher zu gehen, dass der Permanentdruckkopf bei zu geringer Nutzung nicht doch einmal eintrocknet, empfiehlt es sich auch im Falle des Epson EcoTank, regelmäßig einen Testdruck zu erstellen.

Tintentanks statt Druckerpatronen
Tintentanks stellen eine gute Alternative zu Druckerpatronen dar | © chiew – Fotolia.com

All-in-One-Drucker für Wenigdrucker

Wenn es Ihnen auf einen großen Funktionsumfang ankommt und Sie für gelegentliche Arbeiten im Büro oder im Home-Office nicht nur drucken, sondern auch kopieren, scannen und eventuell sogar faxen wollen, empfiehlt sich ein so genannter All-in-One-Drucker, da Sie sich so den Kauf mehrerer Geräte sparen. Einen solchen Multifunktionsdrucker erhalten Sie sowohl mit Laser- als auch mit Tintenstrahltechnologie. Selbstverständlich sind solche Geräte immer kostspieliger als herkömmliche Drucker. Unsere Empfehlung für Wenigdrucker lautet daher: Wenn es ein All-in-One-Drucker werden soll, darf der Funktions- und Featureumfang schon entsprechend hoch sein. Die folgende Ausstattung ist für einen Multifunktionsdrucker wünschenswert:

  • WiFi: Um den All-in-One-Drucker für Wenigdrucker erschwinglich und lohnenswert zu machen, ist es sinnvoll, wenn er von mehreren Personen genutzt werden kann. Dazu bietet sich eine WLAN-Schnittstelle an, denn darüber ist das Gerät nicht nur von mehreren Nutzern problemlos ansteuerbar, sondern kann auch über mobile Endgeräte wie Tablet und Smartphone genutzt werden. Dazu gibt es diverse Apps von unterschiedlichen Anbietern, zum Beispiel AirPrint von Apple oder Canon PRINT Inkjet/SELPHY.
  • Duplex: Die Funktion, Papier automatisch zu wenden und beidseitig zu bedrucken, wird auch als Duplexdruck bezeichnet. Dieses Feature ist immer wünschenswert, weil es dabei hilft, Papier zu sparen und so Ressourcen und Umwelt schont.
  • Druckgeschwindigkeit: Selbstverständlich kein Muss, aber dennoch wünschenswert ist eine adäquate Geschwindigkeit bei der Erstellung von Ausdrucken, Scans und Kopien. Wenn Sie sich nach einem Gerät umsehen, werden Sie feststellen, dass die Druckgeschwindigkeit zu den Werten gehört, die den Kunden in den Produktbeschreibungen mitgeteilt werden.
  • Auflösung: Achten Sie darauf, dass die maximal zu erreichende Auflösung nicht zu niedrig ist. Das gilt insbesondere für Farblaserdrucker, aber auch für Multifunktionsgeräte. Tintenstrahldrucker arbeiten in der Regel ohnehin im hochauflösenden Bereich. In jedem Fall sollte die Auflösung Ihres Druckers nicht weniger als 300dpi betragen.

Kurze Herstellerübersicht

Beinahe alle Hersteller produzieren Geräte, die sich als Drucker für Wenigdrucker eignen. Daher ist es an dieser Stelle auch nicht möglich, im Detail über Produktlinien und deren Eignung zu berichten. Die folgende Übersicht einiger Hersteller soll daher eher als grundlegende Orientierung dienen.

  • Brother: Der japanische Produzent stellt sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker her, die bereits ab 89€ erhältlich sind.
  • Hewlett Packard: Der auch unter dem Namen HP firmierende Hersteller aus den USA stellt neben Notebooks, Tablets und Monitoren auch Drucker in verschiedenen Ausführungen her. All-in-One-Geräte gibt es hier schon ab 90€.
  • Canon: Auch dieses Unternehmen ist in Japan ansässig und fertigt neben hochwertigen Kameras auch verschiedene Druckermodelle. Insbesondere die kompakten Heim- und Bürodrucker sind für Wenigdrucker geeignet.
  • Samsung: Diese Firma stellt ausschließlich Laserdrucker her. Für Wenigdrucker sind vor allem die Schwarzweiß-Geräte interessant.
  • Epson: Neben den bereits erwähnten EcoTank-Systemen führt der Hersteller auch schnelle und effiziente All-in-One-Drucker.
  • Lexmark: Dieser Hersteller hat seinen Sitz in den USA und bietet Interessenten auf seiner Webseite auch eine Auswahlhilfe, um den optimalen Drucker für Wenigdrucker zu finden.

Übrigens: Für die Drucker all dieser Marken und noch zahlreiche weitere Hersteller finden Sie bei uns im Shop für Druckerzubehör die passenden Verbrauchsmaterialien. Besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf kompatible Toner und Patronen legen, denn mit diesen können Sie viel Geld sparen.

Günstiger Drucker für Wenigdrucker: Preisvergleiche bemühen

Sobald die individuellen Anforderungen und Präferenzen für den Drucker für Wenigdrucker geklärt sind und der Kauf in greifbare Nähe rückt, lohnt es sich, die Preise bei unterschiedlichen Anbietern zu vergleichen. In den meisten Fällen können Sie die Geräte online zwar direkt beim Hersteller bestellen; meistens sind Drucker bei Online-Elektronikhändlern aber wesentlich günstiger.

Preisvergleich - Drucker für Wenigdrucker
Ein Preisvergleich im Internet lohnt sich auch beim Druckerkauf für Wenigdrucker | © magele-picture – Fotolia.com

Beispiel: zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Februar 2018) bekommen Sie den Epson WorkForce WF-7710DWF auf der Seite des Herstellers für 239,99€. Auf der Webseite des Elektronik-Marktes Expert ist das Gerät hingegen für 149€ erhältlich.

Welcher Drucker für Wenigdrucker letztendlich Ihre Aufmerksamkeit und Zustimmung findet, bleibt letztendlich Ihnen überlassen. Wenn Sie weitere Anregungen benötigen und wissen möchten, wie Sie bei einem geringen Druckvolumen sparen können, möchten wir Ihnen auch den Artikel „Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?“ ans Herz legen.

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4 Kommentare

  1. Wir haben zwar einen Drucker, drucken aber nur wenig. Es stimmt allerdings, man ist dennoch davon abgeneigt einen öffentlichen Drucker aufzusuchen. Uns war es beim Kauf auch wichtig, dass der Drucker nicht zu teuer war.

  2. Ich habe mit dem HP Instant-Ink System die besten Erfahrungen gemacht. Der Drucker ist günstig in der Anschaffung (65€ mit Dupolex, Scanner und Vorlageneinzug), bietet eine gute Druckqualität und einen einmalig kostenlosen telefonischen Service.
    12 Seiten / Monat sind kostenlos, weitere 12 Seiten in einem Monat für 1€, so billig habe ich noch nie gedruckt.

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