Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?

Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?
Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten? | © Fahnur Jingga - Fotolia.com

Besonders im Business, aber auch für Anwender zu Hause stellt sich oftmals die Frage, welcher Drucker die geringsten Druckkosten aufzuweisen hat, da diese in hohem Maß die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Unternehmens beeinflussen. Zunächst bestehen besagte Druckkosten aus den Anschaffungskosten des Geräts. Hernach sollten allerdings auch die Folgekosten nicht außer Acht gelassen werden, da diese in vielen Fällen den Kaufpreis Ihres Druckers übersteigen können.

Informieren Sie sich gern auf unserer Seite über die Kosten bezüglich Verbrauchsmaterial und Zubehör und stellen Sie die Ergebnisse dem Kaufpreis für den entsprechenden Drucker gegenüber. Anschaffungspreis und Verbrauchskosten sollten also stets gegeneinander abgewogen werden. Des Weiteren ist zu überlegen, welche Aufgaben der Drucker für Sie erledigen soll. Der Markt bietet unzählige Drucksysteme. Die Entscheidung, ob Laser- oder Tintenstrahldrucker, Stand-Alone- oder Multifunktionsgerät bleibt Ihnen überlassen und richtet sich nach Ihren Bedürfnissen.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welcher Drucker besonders geringe Druckkosten zu bieten hat.

Die Drucksysteme im Vergleich – Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?

Selbstverständlich ist eine Pauschalisierung, welcher Drucker die geringsten Druckkosten zu bieten hat, kaum zu treffen. Faktoren wie das tatsächliche Druckvolumen sowie die Anwendungsbereiche müssen dabei stets beachtet werden.

Tintenstrahldrucker beispielsweise gelten generell als besonders günstig in der Anschaffung, weisen in Bezug auf die Verbrauchsmaterialien allerdings hohe Folgekosten auf. Druckertinte gilt zudem im Allgemeinen als eine der teuersten Flüssigkeiten. Wenigdrucker haben zusätzlich oft mit der Herausforderung eingetrockneter Tinte zu kämpfen. Für Vieldrucker auf der anderen Seite und Anwender, die hohen Wert auf fotogetreue Ausdrucke legen, eignen sich Tintenstrahldrucker eher als Laserdrucker, die nur in den seltensten Fällen mit der Qualität und Auflösung ihrer tintenstrahlbasierten Geschwister mithalten können.

Laserdrucker im Gegenzug sind meist etwas kostenintensiver im Kaufpreis, punkten aber mit sehr günstigen Folgekosten. Hier können Sie ein noch höheres Einsparpotenzial verzeichnen, wenn Sie zu kompatiblem Zubehör, wie Toner, Trommel und Co. greifen. Dieses ist hinsichtlich der Qualität und der Druckreichweiten bei dem originalen Verbrauchsmaterial ebenbürtig und bisweilen sogar überlegen, kann jedoch zu einem Bruchteil der Kosten erworben werden.

Drucker mit geringen Kosten
Drucker mit geringen Kosten | © Apart Foto – Fotolia.com

Zudem bietet der Markt eine Vielzahl an unterschiedlichen Multifunktionsgeräten, die nicht selten Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgerät in einem sind. Vorteilhaft hier: Sie benötigen nicht viele Einzelgeräte, sondern können ein System für all diese Aufgaben nutzen. Mittlerweile sind solche Multifunktionsdrucker recht günstig zu erwerben. Beachten Sie hierbei allerdings, dass durch die Vielfältigkeit der Funktionen die Qualität der Drucke kaum mit einem Einzelgerät mithalten kann. Zudem muss bei einem Defekt das komplette System ersetzt werden.

Der Druckaufwand in Korrelation mit den Druckkosten

Welcher Drucker die geringsten Druckkosten hat, kann nur dann spezifiziert werden, wenn Sie einen Blick auf Ihr tatsächliches Druckvolumen werfen. Dieses ist ausschlaggebend dafür, welcher Drucker sich für Ihre Bedürfnisse eignet und auch in Bezug auf die Druckkosten am effizientesten für Sie ist. So ist ein Laserdrucker beispielsweise dann in Erwägung zu ziehen, wenn Sie mehr als 1.500 Seiten im Monat drucken. Drucken Sie weniger und legen Wert auf fotoreale Prints, sollten Sie eher über die Anschaffung eines Tintenstrahldruckers nachdenken. Bedenken Sie dabei allerdings, dass bei besonders geringem Druckaufkommen Tintenpatronen über Kurz oder Lang eintrocknen können und so die Folgekosten bezüglich Verbrauchsmaterial wiederum in die Höhe schnellen.

Die bekannten Marken HP, Samsung, Canon, Brother, Epson und Co. warten mit den unterschiedlichsten Modellen für die verschiedenen Anforderungen auf. In Bezug auf die Druckkosten sind folgende Serien besonders ökonomisch:

  • Canon MAXIFY
  • Canon PIXMA
  • Brother MFC
  • HP DeskJet
  • HP OfficeJet
  • Epson XP
  • Epson Workforce
  • Samsung CLP

Zusätzlich hat Epson mit seiner innovativen EcoTank-Technologie einen weiteren Meilenstein in der Druckerbranche gesetzt. So müssen Sie bei dieser Serie keine Tintenpatronen mehr nachkaufen, sondern die vorhandenen Tanks ausschließlich noch mit Tinte wiederbefüllen. Dies bringt laut Hersteller gegenüber herkömmlichen Druckerpatronen eine Ersparnis von bis zu 74% mit sich und ist demzufolge eine Überlegung wert. Einziges Manko: Das System funktioniert ausschließlich in den dafür vorgesehenen EcoTank-Druckern von Epson.

Wie bereits erwähnt, liefern Tintenstrahldrucker gegenüber Laserdruckern, insbesondere was den Farb- und Fotodruck betrifft, die besseren Resultate. Die Bandbreite der möglichen Druckmedien überzeugt neben dem günstigen Anschaffungspreis zusätzlich viele Anwender. Demgegenüber erweisen sich Laserdrucker als besonders schnell und überzeugen mit lichtechten, wasser- und wischfesten Ausdrucken. Des Weiteren besteht bei Laserdruckern nicht die Gefahr, dass das Verbrauchsmaterial eintrocknet, wie es bei Tintenpatronen nicht selten der Fall ist, da es sich bei Tonerpulver bereits um ein trockenes Material handelt, welches äußerst lange haltbar ist. Insbesondere für den Dokumentendruck in Schwarz-Weiß konnten sich Laserdrucker bewähren und überzeugen  mit günstigen Druckkosten.

Tintenpatronen mit geringen Kosten
Tintenpatronen mit geringen Kosten © www3d – Fotolia.com

Vor allem Büros und Nutzer des Home-Office greifen immer häufiger zu Multifunktionsgeräten mit integriertem Kopierer, Scanner und sogar Fax. Dabei sind die Zusatzkosten für die einzelnen additiven Funktionen gerade auf lange Sicht kaum spürbar. Laut Computer Bild vom 11.11.2017 lag beispielsweise der Multifunktionsdrucker Brother MFC-J985DW bezüglich der günstigsten Druckkosten weit vor den anderen getesteten Modellen wie dem Canon MAXIFY MB2150 oder dem Canon MAXIFY MB2750. Auch HP hat besonders effiziente Tintenstrahldrucker auf den Markt gebracht. Dazu zählen unter anderem die WorkForce-Serie oder die HP OfficeJet-Reihe.

Druckkosten selbst optimieren

Wer nicht auf den nächsten Testsieger die Druckkosten betreffend warten möchte, kann diese mit einigen Tricks ganz einfach selbst senken. Auch wenn Sie nicht den sparsamsten Drucker besitzen, können Sie dennoch einiges sparen, indem Sie sich einiger kleiner Kniffe bedienen. Ein paar wissenswerte Tipps und Tricks geben wir Ihnen hier mit auf den Weg.

Nutzen Sie die Duplex-Funktion Ihres Druckers. Dank des beidseitigen Drucks können Sie enorme Kosten bezüglich Ihres Papiermanagements sparen. Nennen Sie ein nicht Duplex-fähiges Drucksystem Ihr Eigen, können Sie diese Eigenschaft simpel erwirken, indem Sie die ungeraden und geraden Seiten drucken und die Blätter selbständig wenden. Eine Kostenersparnis wird ebenfalls durch Ausdrucke im Entwurfsmodus erzielt. Benötigen Sie also Ihre Prints nicht zwangsläufig in der bestmöglichen Qualität, ist es durchaus ratsam, diesen Modus zu wählen, vor allem um Toner und Tinte zu sparen. Verzichten Sie allerding auf die Wahl des Graumodus, sofern er nicht notwendig ist, da dieser Farbton aus mehreren übereinander gelagerten Farben besteht, was einen enormen Verbrauch an Tinte bedeutet.

Druckkosten selbst optimieren
Druckkosten selbst optimieren | © Fahnur Jingga – Fotolia.com

Begrenzen Sie den Druckbereich zudem, um nur das tatsächlich Gewünschte und Benötigte auszudrucken. Dies hilft Ihnen zusätzlich, nicht Unmengen an ungenutzten und unübersichtlichen Papierstapeln herumliegen zu haben. Denken Sie des Weiteren daran, Ihren Tintenstrahldrucker regelmäßig zu nutzen, um dem ungewollten Eintrocknen der Patronen, Druckköpfe oder Düsen entgegenzuwirken. Eine regelmäßige Reinigung kann hier ebenfalls helfen. Warten Sie zudem mit dem Wechsel der Tintenpatronen oder Tonerkartuschen, bis diese vollständig aufgebraucht sind. Viele Drucker zeigen bereits weit vor dem tatsächlichen Verbrauch des Materials dessen Leerstand an. Hier können Sie vor allem bei Tintenstrahldruckern sparen, wenn Sie sich für ein Modell mit Einzelpatronen entscheiden, da Sie hier nur die Patrone wechseln müssen, die auch wirklich leer ist.

Unabhängig davon, ob Sie sich am Ende für einen Laser- oder einen Tintenstrahldrucker entscheiden, ist es um ein Vielfaches günstiger, wenn Sie statt Originalzubehör kompatible Produkte kaufen. Mittlerweile ist die weitläufige Meinung, bei kompatiblen Materialien handele es sich um minderwertige Ware, schlichtweg falsch. Auch Produzenten kompatibler Tintenpatronen und Tonerkartuschen unterliegen strengen Qualitätsvorschriften, sodass Sie auch mit diesen Artikeln gleichwertige Ausdrucke in optimaler Qualität erschaffen können. Egal, welchen Drucker Sie nutzen, TintenCenter bietet für alle gängigen Modelle der bekannten Marken das passende Verbrauchsmaterial als originale sowie kompatible Variante an, sodass Sie auch die Druckkosten pro Seite direkt miteinander vergleichen können. Dabei werden Sie feststellen, dass sich diese mit gutem kompatiblen Zubehör auf ein Minimum reduzieren, ohne dass Sie dabei einen Qualitätsverlust Ihrer Ausdrucke verzeichnen müssten.

Fazit: Welcher Drucker hat die geringsten Druckkosten?

Wer sich einen Drucker anschafft, sollte im Vorfeld klären, welche Anwendungsbereiche er damit abdecken möchte und wie hoch das Druckvolumen ausfällt. Multifunktionsgeräte erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit, da sie mehrere Geräte in einem vereinen, dabei aber keine astronomischen Anschaffungskosten verursachen. Tintenstrahldrucker überzeugen dabei beim Fotodruck, weisen jedoch relativ hohe Folgekosten in Bezug auf Tintenpatronen auf. Hier konnte Epson mit seinen EcoTanks eine wahre Neuerung hervorbringen, die zudem besonders kostengünstig ist.

Die wiederbefüllbaren Tanks fassen genügend Tinte, um sogar einige Jahre damit drucken zu können. Laserdrucker auf der anderen Seite werden häufig von Vieldruckern bevorzugt, die viel in Schwarz-Weiß drucken müssen. Gerade beim Dokumentendruck sind Laserdrucker, vor allem hinsichtlich Schnelligkeit und Trocknungsdauer (die Ausdrucke sind direkt nach Ausgabe der Seite wischfest), fast unschlagbar. Zudem können Sie auch hier Ihre Folgekosten mit kompatiblem Zubehör stark reduzieren.

Es liegt also nicht zuletzt bei Ihnen, abzuwägen, welcher Drucker für Sie die geringsten Druckkosten hat. Bedenken Sie zudem, dass auch Sie einiges dafür tun können, Ihre Kosten selbst zu senken.

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