Das EVA-Prinzip für eine effiziente Datenverarbeitung

Das EVA-Prinzip wird von jedem datenverarbeitenden System angewandt.
Das EVA-Prinzip wird von jedem datenverarbeitenden System angewandt. © 42631953 - mindscanner, depositphotos.com

Bei der täglichen Arbeit mit Druckern, Computern usw. bildet die elektronische Datenverarbeitung, kurz EDV, das Grundschema. Zu diesem zählt auch das EVA-Prinzip. Dieses beschreibt die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe der Daten. Auch wenn Sie sich bis dato noch keine weiteren Gedanken über das Funktionsprinzip gemacht haben, wird es stets angewandt und besitzt weitestgehend Allgemeingültigkeit. Dabei ist es irrelevant, ob Sie mit einem Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder Multifunktionssystem arbeiten. Damit Sie besser verstehen können, wie die Verarbeitung Ihrer Daten vonstattengeht, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag das EVA-Prinzip näher erläutern. Dazu ziehen wir auch interdisziplinäre Vergleiche heran und bieten Ihnen tabellarisch einige Beispiele.

Das EVA-Prinzip: Eine Definition

Wie eingangs bereits erwähnt, bezieht sich das EVA-Prinzip auf die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe Ihrer Daten. Dabei nimmt die Speicherung allerdings einen Sonderstatus ein und zählt nicht direkt zu diesem Schema. Das bedeutet, dass es sich hierbei zunächst um die Eingabe bestimmter Daten in ein elektronisches System wie beispielsweise einen PC handelt, welcher diese im Anschluss so berechnet bzw. verarbeitet, dass sie sinnvoll wieder ausgegeben werden können. Gleichsam arbeiten auch Drucker nach diesem Prinzip. Ein Druckauftrag muss zunächst an den Drucker übermittelt werden, der diesen so verarbeitet, dass der später ausgegebene Ausdruck Ihren zuvor getätigten Eingaben entspricht. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Technologien wie Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder Multifunktionssysteme in ihrer Funktionsweise etwas voneinander.

Das EVA-Prinzip: Die Eingabe

Da die meisten Anwender ihre Druckaufträge via Computer oder Smartphone an den Drucker übermitteln, soll hier beleuchtet werden, wie die Eingabe diesbezüglich vonstattengeht. Bei beiden Optionen ist eine Tastatur vonnöten, mit welcher Sie die Daten in das System eingeben. Aber auch die Spracheingabe kann, wie der Name impliziert, als Eingabemethode dienen. Das Geschriebene oder Gesprochene wird alsdann von PC oder Handy verarbeitet. Selbst die Maus oder Ihr Finger kann als Eingabegerät fungieren, indem Sie auf das Gewünschte klicken oder tippen.

Die Verarbeitung als zweiter Teil des EVA-Prinzips

Nachdem Sie die gewünschten Informationen eingegeben haben, wird der PC beginnen, diese zu verarbeiten. Dazu stellt dieser unter anderem diverse Berechnungen bezüglich der Größe, Farbe und Positionierung der Buchstaben beispielsweise bei Textdokumenten an. Ähnlich funktioniert das Prozedere bei Bildern und Grafiken. Nach diesem Prinzip arbeitet jeder Rechner, egal um welches Betriebssystem (z.B. Windows, Linux oder Mac) es sich dabei handelt.

Ausgabe der Daten

Ist die Berechnung abgeschlossen, können Ihre Daten ausgegeben werden. Zu einem solchen Ausgabegerät zählt zum Beispiel auch der Monitor bzw. ein Display. Die erfolgreichen Berechnungen Ihres Computers werden Ihnen entsprechend auf dem Bildschirm angezeigt. So können Sie nachvollziehen, ob Eingabe und Verarbeitung Ihren Vorstellungen entsprechen. Lautsprecher dienen ebenfalls als Ausgabegeräte, ebenso wie Drucker. Egal, ob Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder Multifunktionsgerät, ein Drucker ist in fast jedem Unternehmen, Büro sowie am heimischen Arbeitsplatz zu finden und dient dazu, wichtige Dokumente, Grafiken, Briefe und sogar Fotos auszudrucken. Um dies zu bewerkstelligen, müssen die Daten zunächst an den Drucker gesandt werden. Dieser verarbeitet sie und gibt sie im Anschluss als fertigen Ausdruck aus. Folglich funktioniert auch ein Drucker nach dem EVA-Prinzip. Damit Ihr Drucker seiner vorgesehenen Arbeit nachgehen kann, benötigen Sie jedoch Verbrauchsmaterialien wie Papier sowie Druckertinte oder Tonerpulver. Andernfalls ist keine einwandfreie Ausgabe Ihrer Daten möglich.

Tipp: Möchten Sie mehr über die verschiedenen Druckerarten erfahren, finden Sie in unserem umfangreichen Blogbeitrag zum Thema viele nützliche Informationen.

Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe können auf diversen Geräten angewandt werden.
Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe können auf diversen Geräten angewandt werden. © 99508334 – galaktika_new, depositphotos.com

Benötigte Voraussetzungen

Um das EVA-Prinzip anwenden zu können, sind einige Voraussetzungen unumgänglich. Dies gilt für alle Computer, egal welches Ein- und Ausgabegerät verwendet wird. Ein funktionierender Prozessor ist dabei essentiell, sowohl bei Ihrem PC als auch beim Drucker. Neben den Begriffen „Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe“ das EVA-Prinzip betreffend, sind noch weitere drei Termini von Bedeutung. Es handelt sich dabei um die Hardware, Software sowie das Betriebssystem.

Die Hardware als physische Notwendigkeit

Als Hardware werden die physischen, also die elektronischen und mechanischen Bauteile eines Computers bzw. datenverarbeitenden Systems bezeichnet. Entsprechend gehören Gehäuse, Netzteil, Platinen, Festplatten usw. sowie Ein- und Ausgabegeräte wie Maus, Tastatur, Monitor und auch Drucker zur Hardware.

Die Software

Die Software bezeichnet die nicht physischen Komponenten eines datenverarbeitenden Systems. Dies beinhaltet Informationen, Programme und Daten. Eine Software ist notwendig, damit PC, Drucker, Handy und alle weiteren softwaregesteuerten Geräte wie unter anderem moderne Fernseher oder Navigationssysteme für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar sind. Die Hardware dient dazu, die Software auszuführen. Dies geschieht mithilfe eines Prozessors. Software wird für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete entwickelt und entsprechend genutzt.

Das Betriebssystem für die Nutzung des EVA-Prinzips

Ein Betriebssystem kann als eine Art Software verstanden werden, nimmt allerdings eine besondere Stellung ein. Ein solches System ermöglicht es, weitere Software auf einem PC installieren zu können. Außerdem dient es dazu, Daten und Befehle für die Verarbeitung weiterzuleiten. Ein Betriebssystem kann auch als übergeordnete Software bezeichnet werden, da es benötigt wird, damit der Rechner überhaupt einsatzfähig bzw. betriebsbereit ist. Dementsprechend gelangte das System ursprünglich zu seiner Bezeichnung.

Das EVA-Prinzip am Vergleich zwischen Mensch und Technik

Um ein besseres Verständnis für das EVA-Prinzip zu bekommen, möchten wir Ihnen die Funktionsweise an einem Beispiel der Gesprächsanalyse bzw. Sprechakttheorie bezüglich des sprachlichen Handelns verdeutlichen. Dazu können Sie sich ein Gespräch zwischen zwei Menschen vorstellen, wobei eine Partei Sprecher, der Gesprächspartner Hörer ist.

Das EVA-Prinzip findet nicht nur im EDV-Bereich Anwendung, sondern auch in einer Konversation, indem Gesagtes verstanden werden muss, um zu einer Ausgabe in Form einer passenden Antwort zu führen.
Das EVA-Prinzip findet nicht nur im EDV-Bereich Anwendung, sondern auch in einer Konversation, indem Gesagtes verstanden werden muss, um zu einer Ausgabe in Form einer passenden Antwort zu führen. © 14434153 – wasja, depositphotos.com

Bei diesem Beispiel ist die Eingabe das Sprechen, in der Linguistik nach Austin auch Lokution genannt. Der Gesprächspartner hört das Gesagte und beginnt, die Informationen zu verarbeiten. Ist dies geschehen, erfolgt die Ausgabe wieder in Form eines Sprachaktes, also einer Antwort auf das zuvor Gesagte. Ziel ist eine erfolgreiche Konversation.

Sowohl für menschliche Sprechakte als auch für sämtliche computergesteuerte Geräte gilt also das gleiche Prinzip: das EVA-Prinzip. Es wird eine Eingabe benötigt, welche verarbeitet werden muss, um zu einer Ausgabe oder einem Ergebnis zu gelangen. Dabei entsprechen die Sinnesorgane bei Lebewesen den Eingabegeräten. Die Verarbeitung findet alsdann im zentralen Nervensystem statt, wohingegen Computer einen Prozessor nutzen. Über die Nervenbahnen wird die Ausgabe über die entsprechenden Muskeln geleitet, wie bei der elektronischen Übertragung von Daten zum Ausgabegerät wie Monitor, Drucker usw.

Die einzelnen Schritte

Im Folgenden möchten wir Ihnen tabellarisch einige Beispiele für die einzelnen Schritte des EVA-Prinzips mit an die Hand geben, die das Prozedere verdeutlichen sollen.

Eingabe Verarbeitung Ausgabe
Das Einscannen von Dokumenten oder Bildern mithilfe eines Scanners Das Dokument oder Bild wird Punkt für Punkt erfasst und in Pixel übertragen, wonach Sie es weiter bearbeiten können Das eingescannte Dokument oder Bild wird auf dem Monitor angezeigt oder von Ihnen ausgedruckt
Das Schreiben eines Textdokuments Die Umwandlung der Eingaben in sichtbaren Text, wahlweise mithilfe der OCR-Texterkennung Das Anzeigen und Speichern des Textdokuments sowie der Ausdruck
Das Starten einer Musik- oder Filmdatei Die nötigen Berechnungen im Hintergrund, um ebendiese Dateien auszuführen Sie hören die Musik aus den Lautsprechern oder sehen den Film auf dem Monitor.
Die Anmeldung auf einer Webseite mit Ihren Login-Daten Das Überprüfen der Daten sowie die Weiterleitung zu Ihrem Account Ihr Account bzw. die Zielseite wird aufgerufen und erscheint für Sie sichtbar auf dem Monitor

Es gibt zahllose Anwendungen, die dem EVA-Prinzip folgen. Dabei wird stets sowohl die Eingabe von Informationen, deren Verarbeitung sowie die Ausgabe des Verarbeiteten vollzogen.

Das EVA-Prinzip: Ein Fazit

Wie dieser Artikel gezeigt hat, betrifft das EVA-Prinzip diverse Bereiche unseres Lebens und wird täglich angewandt, egal ob es sich dabei um menschliche Interaktion oder um technische Gegebenheiten wie beispielsweise die Arbeit mit Computer, Drucker und anderen datenverarbeitenden Systemen handelt. So verstehen Sie sicher, dass auch Ihr PC sowie Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder Multifunktionsgerät hin und wieder etwas Zeit für die Verarbeitung benötigen, bevor Sie eine adäquate Ausgabe erhalten. Je komplexer Ihre Eingaben sind, desto länger dauert entsprechend auch die Verarbeitung bis Sie beispielsweise ein detailreiches Foto mit vielen Farbnuancen in Händen halten. Nicht zuletzt benötigen Sie dafür das passende Verbrauchsmaterial wie Tinte oder Toner, welche Sie zu besonders günstigen Konditionen im Shop von TintenCenter erwerben können. Möchten Sie zudem genau wissen, wie sich Ihre Drucksysteme von der einfachen Druckerpresse zu den heutigen High-End-Geräten entwickelt haben, können Sie unseren Beitrag zur Geschichte des Druckers zurate ziehen.

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