Xerox zeigt Supplies-Fälscher die rote Karte

Hilfe der Drucker druckt nicht - Druckerproblemen auf der Spur

 Xerox verfolgt Supplies-Fälscher

Der US-Technologieriese mag keine Kopierer seiner Verbrauchsmaterialien. Derzeit macht der Dokumentendienstleister aus Connecticut rechtlichen Druck gegen Plagiatsvertreiber.

Lokale Taktik

Die Xerox Corporation konfisziert Fälschungen ihrer Toner global. So beschlagnahmte der Druckerproduzent aus Norwalk kürzlich über 1.500 Kartons entsprechender Kartuschen der chinesischen Zhuhai Warmth Electronic Co. Ltd.: Die fraglichen Supplies ähnelten Xerox-Produkten stark.

Nach einer Unterlassungsanordnung darf die asiatische Limited ihre Produkte nicht mehr mit dem gefälschten Verpackungsmaterial verkaufen. Gleiches ereilte die Zhuhai Supricolor Image Co. Ltd., die laut Xerox mit Zhuhai Warmth Electronic geschäftlich verbunden scheint.In Eurasien gingen unmittelbar Behörden zu Werke: Auf Antrag von Xerox und verbündeten Originalgeräteproduzenten erbeuteten türkische Kräfte nahezu 1.000 Kartons mit Fälschungen (Toner).

Auch Südamerika liegt im Blick des nordamerikanischen Druckergiganten: Gleich zwei konzertierte Aktionen ergatterten zahlreiche Plagiate in Brasilien. In Maringa etwa sicherten Originalgerätehersteller über 1.000 Kartons mit Nachahmungen von Xerox Toner – gefälschte Echtheitszertifikate inklusive. In Londrina erschien Xerox höchstselbst als Jäger des verlogenen Schatzes: Mit weiteren Erstausrüstern konfiszierten die Amerikaner knapp 2.000 Kartons Xerox-Fälschungen samt unechter Produktidentifikationen und ebensolcher Sicherheitsetiketten.

Globale Strategie

Hinter den aktuellen Aktionen gegen Fälscher steht eine weltweite Gruppe aus Juristen und Markenschützern. Auch geschultes Sicherheitspersonal gehört diesem schlagkräftigen Team an. Xerox versammelte jene Spezialisten zur effektiven internationalen Fälschungsjagd. Parallel kooperiert die Corporation mit weiteren Erstausrüstern: Gemeinsam interferieren diese Unternehmen mit Plagiatoren, indem sie örtliche Strafverfolger und Zöllner sowie lokale Steuerbehörden informieren.

Mit Kleinigkeiten befassen sich solche industriellen Schwergewichte dabei nicht: Als globaler Handelsverband entsprechender Originalhersteller nennt die Imaging Supplies Coalition recht Bedrohliches: Immerhin schätzt diese Allianz den weltweiten Betrugsschaden aus Original Toner– und Tintenfälschungen auf bis zu fünf Milliarden US-Dollar – pro Jahr.

Xerox & Co. leiden besonders unter Plagiaten ihrer Supplies, weil diese sich von Originalen fast nicht unterscheiden – bis düpierte Anwender mangelhafte Reproduktionen als Resultate des Betrugs sehen.

Fazit: freche Fälscher fangen

Die Branche wehrt sich heftig gegen Plagiate ihrer Verbrauchsmaterialien, was auch im Interesse der Anwender liegt. Seriöse Händler und Endkunden unterstützen diesen Verteidigungsfeldzug, indem sie ihren Blick schulen und Fälschungen umgehend melden.

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